Die Überprüfung der Verkehrssicherheit der Wallfahrtskirche Maria Hilf Grünsink hat leider – ebenso wie bei Mariae Himmelfahrt – erhebliche Probleme aufgedeckt.
Ursachen der Mängel sind zum einen bauzeitliche Fehler (fehlende Verankerungen der Dachkonstruktion, fehlende Hinterlüftung, fehlende Längsaussteifung usw.), zum anderen die späteren Eingriffe und Reparaturen, insbesondere der Ausbau der Zerrbalkenanlage im Langhaus, aber auch zu schwach
dimensionierte Balken oder unzureichende Anschlüsse. Zudem sind seither Feuchtigkeitsschäden entstanden, die zu Tragverlusten, Rissbildungen und Reduzierung der Haltbarkeit von Bauteilen geführt
haben.
Die Schäden betreffen besonders die Außenwände, das Gewölbe und die Fundamente, außerdem den Turm samt Turmdach, den Glockenstuhl und die Empore, die bereits kurzfristig durch die Firma Bernlochner notgesichert wurde. Das undichte Turmdach hat unter dem Hagelunwetter am Nachmittag des ersten Grünsinker Festes zusätzlich gelitten. Auch hier hat die Firma Bernlochner mit einer Notüberdachung aus Dachpappe innerhalb von 24 Stunden Abhilfe geschaffen, wofür wir sehr dankbar sind.
Weitere dringende Sicherungsmaßnahmen sind noch in diesem Jahr durchzuführen und eine Sanierung soll möglichst bis 2028 durchgeführt werden, anderenfalls sind zusätzliche Notsicherungsmaßnahmen
notwendig.
Auch in Grünsink ist daher ein Vorprojekt geplant, um die Kosten, Planung und Zeitablauf der Sanierung zu ermitteln.
Wenn Sie die anstehenden Maßnahmen bei der Wallfahrtskirche Maria Hilf Grünsink unterstützen möchten, sind wir dankbar für jede Spende auf das Konto DE04 7009 3200 0046 5421 31 (VR Bank Starnberg Herrsching-Landsberg eG).
