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Beichte

Im Buss-Sakrament zeigt und erteilt er (allmächtige Gott) uns seine Barmherzigkeit

bis ins Unendliche.

                                                      (Johannes Maria Vianney, der Hl. Pfarrer von Ars)

 

Das Wort „Sünde“ nehmen die Menschen heute nicht gerne in den Mund. Sünde ist fast zu einem Fremdwort geworden. Menschen sündigen vielleicht „gegen ihre Figur“, aber gegen Gott? Gleichzeitig merken wir, wenn wir sensibel sind: Wir fallen immer wieder in die-selben Fehler und Schwächen zurück; wir merken durchaus, wenn wir etwas falsch machen; und es tut uns gut, wenn uns der- oder diejenige, den/die wir verletzt haben, verzeiht.

 

Das Sakrament der Versöhnung (Beichte), betrifft nicht nur mich oder meine Mitmenschen, sondern hat auch immer (weil wir Menschen alle Kinder Gottes sind) mit Gott zu tun. Es ist, wie jedes Sakrament, ein Geschenk Gottes, das mich stärkt und bereichert.

 

Beichtgelegenheit in unserer Pfarreiengemeinschaft:

Samstag, 18.00 Uhr, in Christkönig, Weßling, sowie jederzeit nach Vereinbarung.

In den Wochen vor den Hochfesten werden in jeder Pfarrei mehrere Termine zum Em-pfang der Beichte angeboten (nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Pfarrbrief).

 

 

Jesus spricht: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben“ . (Joh 20,23)

 

Acht interessante Gedanken bzw. positive Wirkungen“ der Beichte:

1) Ich denke einmal ganz bewusst über mein Leben nach: Wo stehe ich momentan; was könnte ich besser machen? Das heißt: Ich lebe nicht gedankenlos dahin sondern bedenke mein Dasein und seine Auswirkungen auf meine Mitmenschen. Ich reflektiere mein Leben.

2) Ich darf zugeben, dass ich Fehler gemacht habe, ich darf mich meinen Schwächen stellen (wo darf ich das noch sonst  noch im mitmenschlichen Umgang?).

3) Ich darf in der Beichte ganz ehrlich und wahrhaftig sein, ohne zu befürchten, dass diese „Schwächen“ von meinen Mitmenschen ausgenutzt werden.

4) In der Beichte hört mir jemand ehrlichen Herzens zu. Der Priester nimmt meine Anliegen ernst und versucht, mich zu verstehen.

5) Ich erfahre in der Beichte die Kirche nicht als „Institution“, die mich tadelt und zurechtweist, sondern als Mittlerin und Trägerin von Gottes Vergebung und Güte.

6) In der Beichte hört mir ein „objektiv Anderer“ zu, der mir rät, mir beisteht und mich ermutigt.

7) Ich erfahre echte, vollkommene Vergebung. Verzeihung durch Gott bedeutet: Ich habe dir vollkommen, absolut verziehen.

8) Ich kann wirklich „Neu anfangen“. Meine Fehler werden mir nicht stets neu – wie vielleicht im Alltag – immer wieder vorgehalten. Ich darf wirklich neu beginnen.