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Firmung

Komm, Schöpfer Geist, kehr bei uns ein, besuch das Herz der Kinder dein:

die deine Macht erschaffen hat, erfülle nun mit deiner Gnad.

                                                                                                     Gotteslob Nr. 245,1.

 

Begeisterung – das kennen wir alle.

 

Gerade junge Menschen lassen sich leicht begeistern; sie sind Feuer und Flamme für ein Idol (etwas für einen Sportler oder eine Showgröße); sie lassen sich aber auch begeistern für ein Projekt, für eine Sache, für einen Einsatz.

In dem Wort Be-Geist-erung steckt ja das Wort Geist.

 

Firmung hat auch mit Geist zu tun, mit dem Heiligen Geist.

Das Sakrament der Firmung wird als Sakrament des Heiligen Geistes bezeichnet.

Es stärkt und befähigt, den Glauben als Zeuge Christi in Wort und Tat zu verbreiten und gegebenenfalls zu verteidigen.

 

Die Firmung ist die Vollendung der Taufe; bei der Taufe haben die Eltern und die Paten für den Täufling das Glaubensbekenntnis mit ihrem Ja-Wort bestätigt. Nun spricht der Taufbewerber selbst sein Ja.

 

Das Wort „Firmung“ leitet sich vom lateinischen Wort „firmatio“ ab und bedeutet „Bestätigung, Bekräftigung“.

 

In unserer Pfarreiengemeinschaft wird das Sakrament der Firmung den Jugendlichen der 6. Klasse gespendet. Darauf bereiten sich die Jugendlichen über viele Monate in außerschulischen Gruppenstunden und Projekten bzw. durch die Mitgestaltung und Mitfeier bestimmter Gottesdienste besonders vor.

Firmspender ist der Bischof bzw. ein von ihm beauftragter Priester; die Firmung selbst wird meist in den Wochen um Pfingsten gespendet.

 

„Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. … Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“                                               (Apg 2,1.4)